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Das Saudi-Öl ist am Ende

Als ich vor acht Jahren von einer Nahostrecherchenreise zurückkehrte, war mir bewusst, dass die Öl-Ressourcen Saudi-Arabiens massiv überschätzt werden. Berichte um 2005 aus der Region bestätigten dies, von Anschlägen auf die saudische Ölförderung hörte man im Westen nichts, Widerstand gegen das saudische Königshaus war hier tabu. Im Schwarzen Goldland läuft alles geschmiert, war die Meinung im Westen. Es durfte nicht sein, dass der Stoff, der den Westen so reich gemacht hat, versiegen darf. 2008 kamen die ersten zögerlichen Meldungen der IEA, dass das Öl in Saudi-Arabien immer schwieriger zum abbauen wird. Heute wird über den englischen „Guardian“ bekannt, dass dieser Umstand schon länger diplomatisch den Amerikanern mitgeteilt wurde.

Eigentlich wäre jetzt ja alles klar: das Öl verabschiedet sich vom Menschen. Höchste Zeit, dass er sich Alternativen sucht, resp. diese endlich einsetzt. Nichts einfacher als das: Wir können schon heute Häuser bauen, die nicht mehr geheizt werden müssen, resp. alte entsprechend sanieren. Die Öl-Automobilität ist eh eine Plage für alle, könnte längst mit wenigen Aussnahmen massiv reduziert werden. Überhaupt sind die erneuerbaren Energien längst konkurrenzfähig mit Öl, würde man nicht nur den Kaufpreis verrechnen, sondern auch die Kosten (Kriege ums Öl, CO2-Katastrophe).

Doch einige wollen noch immer nicht verstehen, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist. Und werden das Öl dort holen, wo noch etwas vorhanden ist. Wetten, dass wir bald Probleme im Iran und in Westchina haben werden?

 

 

La nouvelle mariée a choisi une robe de mariée bustier. Afin de procurer un style conforme à celle de la nouvelle mariée, il faudrait aussi choisir une robe demoiselle d’honneur bustier. Notre sélection de robe demoiselle d’honneur bustier sont conçue selon le principe d’équilibre entre la beauté et la modération. La nouvelle mariée n’aura aucun souci que les demoiselles d’honneur saisissent trop d’attention des invités tout en gardant leur charme de simplicité.

 

 

Communiqué de presse

Ein Jahr nach dem israelischen Bombardement, ist Gaza ein Ghetto.
Etwa sechzig Parlamentarier aus ganz Europa, darunter 3 Schweizer Nationalräte, wollten durch ihren Besuch am Jahrestag des Bombardements in Gaza ihre Solidarität ausdrücken.
Die grosse militärische Offensive im Gazastreifen hat das Leben, die Gemeinden und die Infrastruktur des Landes total durcheinander gebracht. Die Operation „Bleib'“ durch die israelische Armee hat 1400 Palästinenser getötet und mehr als 5000 verletzt.
Ein Jahr nach dieser katastrophalen Ereignisse, verschlechtert sich die ohnehin schon humanitäre Lage weiterhin. Unter anderem durch die israelischeBlockade der Grenze für überlebenswichtige Güter, ausserdem darf man auch nicht vergessen, dass es eine ähnliche Blockade der Ägypter gibt.

Gaza befindet sich in einem isolierten Zustand

Der Hauptzweck dieser Delegation war es, Solidarität mit den Menschen auszudrücken, welche sich zunehmend von der internationalen Gemeinschaft verlassen fühlen. Weiter galt es eine genaue Lagebeurteilung der prekären sozi-ökonomischen Kondition aufzuzeigen und diese zu kritisieren. Gaza befindet sich in einem isolierten Zustand, vom Rest der Welt abgeschnitten. Es ist heute ein Ghetto, ein Gefängnis mit offenem Himmel.
Diese Delegation europäischer Parlamentariern war die grösste, die sich jemals auf nach Gaza gemacht hat, mit dem Willen nach ihrer Rückkehr auf ihre Regierungen Druck auszuüben, um so die politische Situation im Nahen
Osten zu verändern.
Den Schweizer und europäischen Parlamentariern war es möglich sich in der kurzen Zeit mit den lokalen Politikern, den UNO Repräsentanten, den noch lebenden und noch nicht durch die israelische Regierung verhafteten Parlamentarier, mit Mitgliedern der Regierung und insbesondere mit dem Premier Minister zu treffen. Zudem trafen sie sich mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, dem Ägyptischen Aussenminister und dem Parlamentspräsident Ägyptens.

Die Delegation kehrte mit der festen Überzeugung zurück, dass die Schweiz sich noch stärker für den internationalen Plan einsetzen muss. Das heisst:
– Die Blockade von Gaza muss bedingungslos, sofort aufgehoben werden.
– Auf der Grundlage des Berichts von Goldstone, sollen die Sachschäden und den Wiederaufbau durch die Verantwortlichen des Konflikts wieder gut gemacht werden.
– Die Resultate der demokratischen Wahlen aus dem Jahre 2006 sollen anerkannt werden und alle Palästinensischen Parteien müssen als Partner anerkannt werden.
– Die gesamte militärische Zusammenarbeit mit Israel muss beendet werden.

Die schweizerischen Parlamentarier der europäischen Delegation:
Josef Zisyadis, Jean-Charles Rielle, Geri Müller
Gaza, 17 janvier 2010

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