Beiträge mit tag "Energie

Peak Oil Konferenz 2011

Wo stehen Wissenschaft, Erdölindustrie, Wirtschaft und Politik?

Nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima wird global über Energie diskutiert. Auch die Debatte um das globale Fördermaximumbeim Erdöl spitzt sich zu: Gemäss der Internationalen Energie Agentur (IEA) ist Peak Oil beim konventionellenErdöl erreicht. Was also kann die Schweiz tun, um die Erdölabhängigkeit zu reduzieren?

Samstag, 18. Juni 2011
Aula der Universität Basel
Petersplatz 1, Tram 3 oder Bus 34 bis “Universität”
400 Sitzplätze, freier Eintritt
Balklänning
http://blog.geri-mueller.ch/2010/09/28/menuette-statt-minarette-musik-ist-sprache-sprache-ist-musik-und-beides-bedingt-sich-gegenseitig/
http://blog.geri-mueller.ch/2007/04/10/selbst-vertrauen-statt-razzien/

Das Saudi-Öl ist am Ende

Als ich vor acht Jahren von einer Nahostrecherchenreise zurückkehrte, war mir bewusst, dass die Öl-Ressourcen Saudi-Arabiens massiv überschätzt werden. Berichte um 2005 aus der Region bestätigten dies, von Anschlägen auf die saudische Ölförderung hörte man im Westen nichts, Widerstand gegen das saudische Königshaus war hier tabu. Im Schwarzen Goldland läuft alles geschmiert, war die Meinung im Westen. Es durfte nicht sein, dass der Stoff, der den Westen so reich gemacht hat, versiegen darf. 2008 kamen die ersten zögerlichen Meldungen der IEA, dass das Öl in Saudi-Arabien immer schwieriger zum abbauen wird. Heute wird über den englischen „Guardian“ bekannt, dass dieser Umstand schon länger diplomatisch den Amerikanern mitgeteilt wurde.

Eigentlich wäre jetzt ja alles klar: das Öl verabschiedet sich vom Menschen. Höchste Zeit, dass er sich Alternativen sucht, resp. diese endlich einsetzt. Nichts einfacher als das: Wir können schon heute Häuser bauen, die nicht mehr geheizt werden müssen, resp. alte entsprechend sanieren. Die Öl-Automobilität ist eh eine Plage für alle, könnte längst mit wenigen Aussnahmen massiv reduziert werden. Überhaupt sind die erneuerbaren Energien längst konkurrenzfähig mit Öl, würde man nicht nur den Kaufpreis verrechnen, sondern auch die Kosten (Kriege ums Öl, CO2-Katastrophe).

Doch einige wollen noch immer nicht verstehen, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist. Und werden das Öl dort holen, wo noch etwas vorhanden ist. Wetten, dass wir bald Probleme im Iran und in Westchina haben werden?

 

 

La nouvelle mariée a choisi une robe de mariée bustier. Afin de procurer un style conforme à celle de la nouvelle mariée, il faudrait aussi choisir une robe demoiselle d’honneur bustier. Notre sélection de robe demoiselle d’honneur bustier sont conçue selon le principe d’équilibre entre la beauté et la modération. La nouvelle mariée n’aura aucun souci que les demoiselles d’honneur saisissent trop d’attention des invités tout en gardant leur charme de simplicité.

 

 

Klimaschutz-Initiative

 

Es gab einmal eine Zeit, vor rund 300 Millionen Jahren, in der ein Klimawandel stattfand. Die bewaldete, mit vielen Tieren besiedelte Erde wurde in eine andere Situation geführt: Alles wurde zerstört, und später wurde alles überwachsen. Heute haben wir dafür unter dem Meer und unter der Erde riesige Ölquellen, Gasquellen und Kohleadern – alles kompostierte Tier- und Pflanzenmassen.
 

Wir haben es fertiggebracht, innerhalb von 150 Jahren ungefähr die Hälfte dieser Massen zu vernichten. Fantasielos haben wir unsere Häuser so gebaut, dass wir sie mit diesem Stoff heizen mussten, fantasielos haben wir unsere Fahrzeuge so gebaut, dass wir sie mit diesem Stoff antreiben mussten. Der Verbrauch dieser Stoffe ist permanent gestiegen. Zuerst war er etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung vorbehalten: Die USA, Europa und vielleicht noch Japan waren in der Lage, Öl, Gas und Kohle zu verheizen. Heute können das, dank Evolution, weitere Länder tun. Der Konkurrenzkampf um die letzten Reserven von Öl, Gas und Kohle ist ausgebrochen.

 
Parallel dazu haben wir erneut einen Klimawandel, der vermutlich die gleichen Konsequenzen haben wird wie jener in der Vergangenheit. Nun können wir sagen: Wir nehmen das nicht zur Kenntnis, wir nehmen die Aussagen von über tausend Forschern nicht zur Kenntnis, weil irgendwo in einem Büro falsche Zahlen gemeldet worden sind; wir nehmen Bewegungen, die wir in der Schweiz erleben, nicht zur Kenntnis, es sind nur temporäre Erscheinungen; wir machen einfach weiter. Oder aber wir sagen: Das ist eigentlich unsere Chance.
 

Das Ziel: CO2-Emissionen zu reduzieren.

 

Ich möchte Sie einladen, hier der Schweiz eine einmalige Chance zu eröffnen. Diese Initiative macht nichts anderes, als ein Ziel zu definieren: das Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, Herr Wasserfallen, steht nicht in der Initiative. Ich weiss nicht, woher Sie all das haben, was Sie vorher gesagt haben; aus der Initiative haben Sie es sicherlich nicht. Die Ziele, die sich der Bundesrat bis jetzt gesteckt hat, wären damit erfüllbar, nur würde damit das Ziel auf eine Abnahme von 30 Prozent erhöht. Meinetwegen kann man die Prozentzahl auch erhöhen; wir wissen heute, dass wir das rein technisch machen könnten.
 

Was passiert, wenn wir zu dieser Initiative Ja sagen? Dann passiert, was Filippo Leutenegger schon am Mittwoch vorausgesagt hat: Es wird zu einem einseitigen Handeln der Schweiz kommen. Die Schweiz wird, ohne auf die andern Länder zu warten, handeln. Das wird ein Signal für unsere Betriebe sein, das Signal, in Zukunft Häuser zu bauen, die keine Energie mehr brauchen. Es stehen schon dreihundert solche Häuser im Land. In Zukunft könnten wir jedes Haus so bauen. Es ist heute möglich, alte Häuser, die Energie verschleudern, zu sanieren, sodass sie das nicht mehr tun. Wir könnten eine Technologie entwickeln; diese Technologie könnte exportierbar sein.

Wenn Sie sich vorstellen, dass es gewisse Städte gibt, die eine Million neuer Wohnungen bauen müssen, dann könnten es Schweizer Ingenieure, Schweizer Unternehmer sein, die dort mithelfen zu bauen. Wir könnten eine Technik exportieren, die uns wirtschaftliche Vorteile bringt. Wirtschaftlich hätte dies einen Kraftakt zur Folge, wie es Filippo Leutenegger genannt hat; und wir könnten, nach Umsetzung dieser Initiative, nach diesem riesigen Kraftakt, der Welt zeigen, dass wir als Land mit einem dannzumal kleinen CO2-Ausstoss im kleinen Labor Schweiz etwas produziert haben, das exportierbar ist. Bis jetzt ist es hauptsächlich deutsche und dänische Technologie, die exportiert wird. Wir könnten zum ganz wichtigen Marktteilnehmer werden, und dann würde das, was wir hier tun, extrapoliert werden.

Ich erinnere Sie daran: Es gab eine Zeit, da man sagte, die Wäsche ohne Phosphate zu waschen, sei nicht möglich. Als der Bundesrat, nachdem alle Seen schon halb tot waren, beschloss, Phosphate zu verbieten, war am nächsten Tag schon phosphatfreies Waschmittel in den Geschäften erhältlich – und wenn ich nun Ihre Kleidung betrachte, scheinen diese auch ohne Phosphate sauber geworden zu sein. Es geht eben manchmal darum, der Wirtschaft Anreize zu geben, dass sie umdenkt, dass sie ihr Wissen und ihre Kompetenz zum Wohle der gesamten Gesellschaft einsetzt. Einige Betriebe sind ja schon so mutig und tun das heute schon. Sie sind erfolgreich, auf alle Fälle erfolgreicher als die, die Geld waschen.

Diese Initiative ist ein Startschuss für eine neue Zukunft, auch für die schweizerische Wirtschaft und Industrie. Ich bitte Sie sehr, den Startschuss zu unterstützen.

nach oben