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	<title>Geri Müller</title>
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	<description>Ungefilterte Aussagen von Geri Müller</description>
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		<title>G&#252;nter Grass&#8217; Gedicht &#8211; V&#246;lkerrecht gilt f&#252;r alle gleich</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geri Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[V&#246;lkerrecht gilt f&#252;r alle gleich
H&#228;tte G&#252;nter Grass ein anderes Land wegen Missachtung des V&#246;lkerrechts kritisiert, w&#228;re ein solches Gedicht kaum auf die Frontseiten der Medien gelangt. Warum gelangt Grass nun doch in die Schlagzeilen? Weil er mit seiner Kritik gleich drei Fliegen trifft: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>V&#246;lkerrecht gilt f&#252;r alle gleich</strong></p>
<p>H&#228;tte G&#252;nter Grass ein anderes Land wegen Missachtung des V&#246;lkerrechts kritisiert, w&#228;re ein solches Gedicht kaum auf die Frontseiten der Medien gelangt. Warum gelangt Grass nun doch in die Schlagzeilen? Weil er mit seiner Kritik gleich drei Fliegen trifft: Die israelische Regierung, die deutsche Regierung und die Ignoranz der westlichen Welt.</p>
<p>Wer will, kann sich dokumentieren oder vor Ort anschauen: Israel missachtet seit Jahrzehnten das Internationale V&#246;lkerrecht, foutiert sich um Resolutionen der UNO und wird obendrein vom Westen im Wesentlichen finanziert. Konkret geht es um die Besetzung pal&#228;stinensischer Gebiete, Vertreibung von seit Generationen dort wohnhafter Menschen, aussergerichtliche Exekutionen, Wegnahme von Lebensgrundlagen wie Land und Wasser, unverh&#228;ltnism&#228;ssige milit&#228;rische Angriffe mit international ge&#228;chteten Waffen und wie jetzt aktuell, Drohung eines Erstschlages auf den Iran. Und genau gegen diesen Tatbestand schreibt G&#252;nter Grass in seinem Gedicht an. Meine Aufgabe in diesem Beitrag ist es nicht, die k&#252;nstlerische Form zu beurteilen, sondern den politischen Gehalt des Gedichtes zu kommentieren.</p>
<p>Wenn G&#252;nter Grass schreibt, dass er in grosser Sorge ist bez&#252;glich den Erstschlagdrohungen der heutigen israelischen Regierung und gleichzeitig bef&#252;rchtet, dass dies der Startschuss einer erst regionalen und sp&#228;ter weltweiten Auseinandersetzung bedeuten k&#246;nnte, dann best&#228;tigt er die Bef&#252;rchtungen der amerikanischen Regierung. Sie hat n&#228;mlich Premierminister Netanjahu ausdr&#252;cklich vor diesem Szenario gewarnt. Jeder weiss, welche Katastrophe die Bombardierung einer Atomanlage zur Folge hat.<br />
Ich sp&#252;re in jeder Zeile von G&#252;nter Grass wie er gerungen hat, Dinge auszusprechen, welche endlich auch von einem Deutschen gesagt werden d&#252;rfen.<br />
In einem Interview mit dem ZDF sagt er denn auch ausdr&#252;cklich, dass er sich gegen die heutige Regierung Israels wendet und damit nicht Israel als Staat in Zweifel zieht.<br />
Er nimmt den Vorwurf als Antisemit zu gelten gleich vorweg und widerspricht dem, indem er moniert, dass er verpflichtet ist, ob der drohenden Katastrophe nicht zu schweigen.</p>
<p>Ich rechne ihm hoch an, dass er dieses Schweigen bricht. Insbesondere deshalb, weil G&#252;nter Grass als Deutscher ein Staatsb&#252;rger eines Landes ist, das vorbehaltslos hochgef&#228;hrliche Waffen einem mit Krieg drohenden Staat liefert.<br />
Deutschland ist daran, ein weiteres U-Boot an Israel zu verkaufen, das Atomwaffen abschiessen kann. Wenn man aus der Geschichte Deutschlands die Pflicht ableitet, jegliches Verhalten, das Kriege beg&#252;nstigt, zu vermeiden, dann geh&#246;rt es eben genau zur seiner Pflicht, solche Gesch&#228;fte zu unterlassen.</p>
<p>Die damalige Nazi-Regierung, wie auch andere europ&#228;ische Regierungen waren verantwortlich f&#252;r einen gr&#228;sslichen Genozid gegen ihre j&#252;dischen Mitb&#252;rger.<br />
Es ist daher nachvollziehbar, dass die Folgegenerationen eine besondere Aufmerksamkeit darauf haben m&#252;ssen, dass so etwas nie wieder geschieht. Und das gilt auch f&#252;r Israel.</p>
<p>G&#252;nter Grass hat in mehreren Interviews darauf hingewiesen, dass Iran mehrmals Kontrollen der IAEA akzeptiert hat und diese best&#228;tigt haben, dass der Iran weit entfernt einer Atombombe ist.<br />
Hingegen konnten solche Kontrollen von der IAEA in Israel nie durchgef&#252;hrt werden.<br />
Implizit verlangt er, dass &#252;berall gleiche Massst&#228;be angewandt werden.</p>
<p>Gleichzeitig ruft er auf, es seien am Pulverfass Naher Osten alle atomaren Waffen zu untersagen. „Ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens &#252;berdr&#252;ssig bin“. F&#252;r mich ist das einer der st&#228;rksten Verse in Grass‘ Gedicht. Die enorme Abh&#228;ngigkeit des Westens von reichen &#214;l-und Gasfeldern im Nahen Osten hat dazu gef&#252;hrt, dass despotische Regierungen in den arabischen L&#228;ndern vorbehaltslos unterst&#252;tzt worden sind. Mit Intrigen und Kriegen von unermesslichem Leid wurde in den vergangenen 50 Jahren mehrmals interveniert, um an die begehrten Rohstoffe heranzukommen. Und aktuell geht es heute um die iranischen Ressourcen, die nun halt in Richtung China fliessen. Und das will man stoppen. Die Menschenrechtssituation im Iran ist nicht wirklich anders in arabischen L&#228;ndern, welche vom Westen gest&#252;tzt werden.</p>
<p>Das wortw&#246;rtliche „Pulverfass Nahost“ ist wegen dieser Abh&#228;ngigkeit entstanden. Jahrzehnte lang wurden Gruppierungen auseinanderdividiert und mit Waffen versorgt. Damit waren diese mit sich selbst besch&#228;ftigt und der Westen konnte sich am Erd&#246;l bedienen.</p>
<p>Und inmitten dieser Ressourcengebiete steht Israel, das man bedingungslos unterst&#252;tzt, in der st&#228;ndigen Angst, dass es ein Opfer dieses Waffenmeers werden k&#246;nnte. Diese Unterst&#252;tzung hat bewirkt, dass Israel noch nie ernsthaft an einem Friedensprozess mitgearbeitet hat.<br />
Und dies umso mehr, seit Israel als eine der st&#228;rksten Atomm&#228;chte gilt.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass dieses Gedicht einen Anstoss zu einer Welle von Sensibilit&#228;t gibt. Kunst Schaffende, die wider jedem politischen Kalk&#252;l aussprechen, was uns alle bewegt. Heute werden Jahr f&#252;r Jahr ein Vielfaches mehr an Geldern in Krieg investiert, als noch zur Zeit des kalten Krieges. Ungestraft werden L&#228;nder zur Achse des B&#246;sen gemacht. Ihnen wird gleichzeitig unterstellt, ein Hort des Terrorismus zu sein. Das gibt Legitimation, sie zu bek&#228;mpfen. In alt bekannter Manier werden Religionen zu Feinden oder Freunden definiert. Und dies ausgerechnet von L&#228;ndern, die sich auf ihre Aufkl&#228;rung berufen.<br />
Die UNO, die als Ort der Diskussion und Entspannung gegr&#252;ndet worden ist, wird von den &#246;labh&#228;ngigen Staaten zu einer beliebigen Resolutionsmaschine degradiert und verurteilt nun missliebige L&#228;nder. Mit einer Ausnahme allerdings: Israel. Noch nie hat dieser Staat Konsequenzen von Resolutionen zu vollziehen.</p>
<p>„Ich schweige nicht mehr, (&#8230;) weil ich zum Verzicht auf Gewalt auffordern will“</p>
<p>Es ist h&#246;chste Zeit eine Welt zu schaffen, die keine Feinde braucht. Es ist h&#246;chste Zeit, sich wieder an einen Tisch zu setzen und dar&#252;ber zu sprechen, was uns verbindet und nicht, was uns unterscheidet. Es ist h&#246;chste Zeit, zu handeln, zu verhandeln.</p>
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		<title>Gesundheitskosten im Aargau</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geri Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst mal herzlichen Dank an Land-Amme Susanne Hochueli, dass sie transparent macht, wie sich die Gesundheitskosten in den n&#228;chsten 13 Jahren entwickeln k&#246;nnen!
Lese ich jedoch den Bericht in der Aargauer Zeitung von heute, bin mindestens &#252;berrascht. Die Steuereinnahmen nehmen um ca. die H&#228;fte zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst mal herzlichen Dank an Land-Amme Susanne Hochueli, dass sie transparent macht, wie sich die Gesundheitskosten in den n&#228;chsten 13 Jahren entwickeln k&#246;nnen!</p>
<p>Lese ich jedoch den Bericht in der Aargauer Zeitung von heute, bin mindestens &#252;berrascht. Die Steuereinnahmen nehmen um ca. die H&#228;fte zu (2076 auf 2901 Mio), die Gesundheistkosten verdoppeln sich ungef&#228;hr (766 auf 1657 Mio). Allerdings kann durch &#8220;geeignete Massnahmen&#8221; eine Steigerung auf lediglich 947 Mio gedr&#252;ckt werden. Diese Erh&#246;hung wird als &#8220;Drohung&#8221; auf der Titelseite empfunden, und Politiker holen gleich zum n&#228;chsten Ungemach: Es droht, dass die Steuern erh&#246;ht werden m&#252;ssen. Und es klingt fast so, als w&#228;re dies noch viel gef&#228;hrlicher. Meine Bemerkungen dazu:</p>
<p>Gesundheit, Bildung und Sicherheit geh&#246;ren zu den drei wichtigsten staatlichen Aufgaben, insbesondere der Kantone. Diese sollten auch gem&#228;ss Verfassung geminschaftlich bew&#228;ltigt werden.</p>
<p>Gesundheit gilt in unserem Kulturkreis zu einem sehr hohen Gut. Nur ist Gesundheit nicht gleich verteilt. Es gibt Menschen mit einer Konstitution, die alles ungesunde machen und dennoch praktisch nie krank werden. Und es gibt solche, welche sehr gesund leben und dennoch krank werden. Und es gibt solche, die mit einer Beeintr&#228;chtigung zur welt kommen. Die Schweiz entgegnete diesen ungleichen Voraussetzungen damit, dass man das Risiko eines Einzelnen durch Beitr&#228;ge aller zu mindern sucht. So wurde unser legend&#228;res sozialsystem aufgebaut.</p>
<p>Seit den neunziger Jahren scheint dieser Grundsatz immer mehr zu br&#246;ckeln. Der private Anteil an den Gesundheitskosten steigt immer mehr an. Heute bezahlen wir einen Drittel selber. Die zahn&#228;rztlichen Behandlungen sind seit jeher immer Privatsache gewesen.</p>
<p>Gesundheit macht schrille Schlagzeilen insbesondere mit dem Titel &#8220;Kostenexplosion&#8221;. Doch beim genaueren Betrachten muss man festellen, das nicht etwa die Kosten pro Leistung explodieren, sondern dass immer mehr Krankheiten und Verletzungen behandelt werden k&#246;nnen. In meiner Kindheit waren &#228;ltere Menschen mit Stock der Normalfall, heute die grosse Ausnahme. K&#252;nstliche H&#252;ftgelenke sind ein Standard. Dies ist nur eines von vielen Beispielen. Die Kosten explodieren also nicht, sondern die Menge der M&#246;glichkeiten wird gr&#246;sser.</p>
<p>Medizinische Errungenschaften geh&#246;ren allen. Es darf nicht sein, dass man Therapien jemandem vorenth&#228;lt. Wer w&#252;rde den hinstehen und ausw&#228;hlen? Mit welchen Kriterien? Obwohl es heute schon so ist, dass Menschn, die sich nicht &#228;ussern k&#246;nnen tendenziell weniger erhalten.</p>
<p>Gute Gesundheit ist die Voraussetzung f&#252;r eine gesunde Entwicklung aller.</p>
<p>Deshalb darf uns Gesundheit auch etwas kosten, sie ist wert. Und wenn daf&#252;r die Steuer erh&#246;ht wird? Dann tun wir eben das, was unsere Aufgabe ist: wir steuern diesem Bereich mehr Mittel zu. Wir haben eine Phase des Abbaus von Steuereinnahmen von den Reichsten erlebt, diese Tendenz kann nicht st&#228;ndig weiter gehen. Es ist legitim, f&#252;r die Gesundheit auf diese reduktionen zur&#252;ckzukommen.</p>
<p>Vielleicht darf man ein anderes Ansinnen in der gleichen Zeitung hinterfragen: die Viertelmilliarde f&#252;r Umfahrungen. weil man ja weiss, dass dies eh nichts bringt und den Stau einfach ein bisschen weiter verschiebt&#8230;</p>
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		<title>Was gesagt werden muss</title>
		<link>http://blog.geri-mueller.ch/2012/04/13/was-gesagt-werden-muss/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 12:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geri Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Von G&#252;nter Grass
Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
ge&#252;bt wurde, an deren Ende als &#220;berlebende
wir allenfalls Fu&#223;noten sind.
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="contentcolumn">
<div>Von G&#252;nter Grass</p>
<p>Warum schweige ich, verschweige zu lange,</p>
<p>was offensichtlich ist und in Planspielen</p>
<p>ge&#252;bt wurde, an deren Ende als &#220;berlebende</p>
<p>wir allenfalls Fu&#223;noten sind.</p>
<p>Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,</p>
<p>der das von einem Maulhelden unterjochte</p>
<p>und zum organisierten Jubel gelenkte</p>
<p>iranische Volk ausl&#246;schen k&#246;nnte,</p>
<p>weil in dessen Machtbereich der Bau</p>
<p>einer Atombombe vermutet wird.</p>
<p>Doch warum untersage ich mir,</p>
<p>jenes andere Land beim Namen zu nennen,</p>
<p>in dem seit Jahren &#8211; wenn auch geheimgehalten -</p>
<p>ein wachsend nukleares Potential verf&#252;gbar</p>
<p>aber au&#223;er Kontrolle, weil keiner Pr&#252;fung</p>
<p>zug&#228;nglich ist?</p>
<p>Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,</p>
<p>dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,</p>
<p>empfinde ich als belastende L&#252;ge</p>
<p>und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,</p>
<p>sobald er mi&#223;achtet wird;</p>
<p>das Verdikt &#8216;Antisemitismus&#8217; ist gel&#228;ufig.</p>
<p>Jetzt aber, weil aus meinem Land,</p>
<p>das von ureigenen Verbrechen,</p>
<p>die ohne Vergleich sind,</p>
<p>Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,</p>
<p>wiederum und rein gesch&#228;ftsm&#228;&#223;ig, wenn auch</p>
<p>mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,</p>
<p>ein weiteres U-Boot nach Israel</p>
<p>geliefert werden soll, dessen Spezialit&#228;t</p>
<p>darin besteht, allesvernichtende Sprengk&#246;pfe</p>
<p>dorthin lenken zu k&#246;nnen, wo die Existenz</p>
<p>einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,</p>
<p>doch als Bef&#252;rchtung von Beweiskraft sein will,</p>
<p>sage ich, was gesagt werden mu&#223;.</p>
<p>Warum aber schwieg ich bislang?</p>
<p>Weil ich meinte, meine Herkunft,</p>
<p>die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,</p>
<p>verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit</p>
<p>dem Land Israel, dem ich verbunden bin</p>
<p>und bleiben will, zuzumuten.</p>
<p>Warum sage ich jetzt erst,</p>
<p>gealtert und mit letzter Tinte:</p>
<p>Die Atommacht Israel gef&#228;hrdet</p>
<p>den ohnehin br&#252;chigen Weltfrieden?</p>
<p>Weil gesagt werden mu&#223;,</p>
<p>was schon morgen zu sp&#228;t sein k&#246;nnte;</p>
<p>auch weil wir &#8211; als Deutsche belastet genug -</p>
<p>Zulieferer eines Verbrechens werden k&#246;nnten,</p>
<p>das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld</p>
<p>durch keine der &#252;blichen Ausreden</p>
<p>zu tilgen w&#228;re.</p>
<p>Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,</p>
<p>weil ich der Heuchelei des Westens</p>
<p>&#252;berdr&#252;ssig bin; zudem ist zu hoffen,</p>
<p>es m&#246;gen sich viele vom Schweigen befreien,</p>
<p>den Verursacher der erkennbaren Gefahr</p>
<p>zum Verzicht auf Gewalt auffordern und</p>
<p>gleichfalls darauf bestehen,</p>
<p>da&#223; eine unbehinderte und permanente Kontrolle</p>
<p>des israelischen atomaren Potentials</p>
<p>und der iranischen Atomanlagen</p>
<p>durch eine internationale Instanz</p>
<p>von den Regierungen beider L&#228;nder zugelassen wird.</p>
<p>Nur so ist allen, den Israelis und Pal&#228;stinensern,</p>
<p>mehr noch, allen Menschen, die in dieser</p>
<p>vom Wahn okkupierten Region</p>
<p>dicht bei dicht verfeindet leben</p>
<p>und letztlich auch uns zu helfen.</p></div>
</div>
<p><!-- [END APPLICATION CONTENT] --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Vorst&#246;sse in der Fr&#252;hlingssession</title>
		<link>http://blog.geri-mueller.ch/2012/03/20/meine-vorstosse-in-der-fruhlingssession/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geri Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstoss]]></category>

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		<description><![CDATA[Unten finden Sie meine neuesten Vorst&#246;sse:
Atomkraftwerke mit Sicherheitsm&#228;ngeln m&#252;ssen vom Netz bis diese behoben sind &#8211; VorstossNR AKW vom Netz bei M&#228;ngel
Geldsch&#246;pfung in der Schweiz I &#8211; VorstossNR Geldsch&#246;pfung I
Geldsch&#246;pfung in der Schweiz II &#8211; Geldsch&#246;pfung in der Schwe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unten finden Sie meine neuesten Vorst&#246;sse:</p>
<p>Atomkraftwerke mit Sicherheitsm&#228;ngeln m&#252;ssen vom Netz bis diese behoben sind &#8211; <a href="http://blog.geri-mueller.ch/wp-content/VorstossNR-AKW-vom-Netz-bei-M&#228;ngel.pdf">VorstossNR AKW vom Netz bei M&#228;ngel</a></p>
<p>Geldsch&#246;pfung in der Schweiz I &#8211; <a href="http://blog.geri-mueller.ch/wp-content/VorstossNR-Geldsch&#246;pfung-I.pdf">VorstossNR Geldsch&#246;pfung I</a></p>
<p>Geldsch&#246;pfung in der Schweiz II &#8211; <a href="http://blog.geri-mueller.ch/wp-content/Geldsch&#246;pfung-in-der-Schweiz-II.pdf">Geldsch&#246;pfung in der Schweiz II</a></p>
<p>Sicherheitskriterien beim Sachplanverfahren Geologische Tiefenlager priorisieren &#8211; <a href="http://blog.geri-mueller.ch/wp-content/120306-Mo-Sicherheitskriterien-im-Sachplanverfahren.pdf">120306 Mo Sicherheitskriterien im Sachplanverfahren</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA)</title>
		<link>http://blog.geri-mueller.ch/2011/12/14/internationale-atomenergie-organisation-iaea/</link>
		<comments>http://blog.geri-mueller.ch/2011/12/14/internationale-atomenergie-organisation-iaea/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geri Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[Atom]]></category>

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		<description><![CDATA[In &#220;bereinstimmung mit grundlegenden Sicherheitsprinzipien der IAEA, definiert die Schweiz Akzeptanz-Kriterien in der Verordnung &#252;ber Strahlenschutz. Jeden einzigen postulierten Unfall wird nach der gesch&#228;tzten H&#228;ufigkeit des Auftretens kategorisiert. Die Kategorisierung erfolgt in drei Banden von  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In &#220;bereinstimmung mit grundlegenden Sicherheitsprinzipien der IAEA, definiert die Schweiz Akzeptanz-Kriterien in der Verordnung &#252;ber Strahlenschutz. Jeden einzigen postulierten Unfall wird nach der gesch&#228;tzten H&#228;ufigkeit des Auftretens kategorisiert. Die Kategorisierung erfolgt in drei Banden von 10-1 bis 10-2, 10-2 bis 10-4 und 10-4 bis 10-6 pro Jahr. F&#252;r jede Kategorie (Frequenzband), ein radiologisches &#246;ffentliches Dosisgrenzwert muss erf&#252;llt sein, n&#228;mlich die Gebrauchsfehlergrenze, jeweils 1 mSv und 100mSv (Sievert). Dies entspricht IAEA NS-G-1.2, Artikel 4,100, der besagt, dass &#8220;oft strengere Kriterien angelegt werden f&#252;r Vorf&#228;lle mit einer h&#246;heren Auftrittsfrequenz.&#8221;</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus verlangt die Verordnung, dass nur &#8220;ein paar&#8221; Unf&#228;lle des Schweregrads 1mSv/100mSv passieren k&#246;nnen, wodurch das Gesamt-(summierte) Risiko durch diese Unf&#228;lle limitiert ist (wenn auch nur vage).</p>
<p>Die Verordnung legt auch fest, dass das Regelwerk angemessene Vorkehrungen f&#252;r Unf&#228;lle brauchen wird, die zwar eine Frequenz unterhalb 10-6 pro Jahr haben, aber schwerwiegende Folgen haben k&#246;nnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Methode zur Beurteilung, ob Aufnahmekriterien erf&#252;llt sind</h5>
<p>Nach dieser Verordnung m&#252;ssen sowohl deterministische und probabilistische Methoden zur Sicherheitsbewertung verwendet werden. Allerdings, nur deterministische Sicherheitsbewertungen von Auslegungsst&#246;rf&#228;llen sind in Bezug auf die Bew&#228;ltigung der globalen Akzeptanzkriterien rechtsverbindlich.</p>
<p>Unf&#228;lle mit einer Frequenz von bis zu 10-6 pro Jahr werden als Auslegungsst&#246;rf&#228;lle gesehen. Unf&#228;lle mit einer tieferen Frequenz automatisch als „Unf&#228;lle ausserhalb Auslegungsst&#246;rf&#228;llen“ und werden g&#228;nzlich von einer deterministischen Sicherheitsbewertung ausgeschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Zu ergreifende Ma&#223;nahmen, wenn Aufnahmekriterien nicht erf&#252;llt sind</h5>
<p>In 2008 wurde die Verordnung &#252;ber Kriterien f&#252;r die Stilllegung von Atomkraftwerke durch das Eidgen&#246;ssische Departement f&#252;r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ausgestellt. Die Bewertung muss unverz&#252;glich vorgenommen werden, Ergebnisse m&#252;ssen der Aufsichtsbeh&#246;rde unverz&#252;glich mitgeteilt werden, und, wenn die Kriterien nicht erf&#252;llt sind, muss das Atomkraftwerk unverz&#252;glich stillgelegt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Probleme mit der Sicherheitsbewertung Schweizer AKWs</h5>
<p>Seltsamerweise, im Jahr 2009 definiert die Verordnung &#252;ber die Gefahren- und Sicherheitsanalysen ausdr&#252;cklich, dass Umf&#228;lle mit einer Frequenz von 10-4 pro Jahr oder h&#246;her als Naturgefahren eingestuft werden m&#252;ssen. Dies heisst: alle nat&#252;rlichen Gefahren, die mit Frequenz 10-4 bis 10-6 geschehen, bleiben ungetestet. Da Naturgefahren &#8211; vor allem Erdbeben &#8211; in der Regel die Herausforderungsliste der Sicherheit der AKWs dominieren, und dar&#252;ber hinaus wie sich ihre Intensit&#228;t von 10-4 bis 10-6 drastisch erh&#246;ht, ist dieses Vers&#228;umnis kaum zu vernachl&#228;ssigen.</p>
<p>M&#252;hleberg hat eine Bev&#246;lkerung von 500&#8217;000 Menschen innerhalb seiner 20km Zone. Eine angemessene Gefahrenanalyse sollte sichergestellt sein. Die Akzeptanz Kriterien f&#252;r eine globale Akzeptanz sind mit der aktuellen Gefahrenanalyse nicht garantiert. Diese Kriterien geben dem Schweizer Volk falsche Sicherheitsversprechen.</p>
<p>In Dezember 2004 hat die ENSI ihre Revision neu definiert. Darin werden einzelne Risiken alleine kalkuliert, als ob nur ein St&#246;rfall auf einmal passieren k&#246;nnte. Aber die Chancen, dass mehrere St&#246;rf&#228;lle gleichzeitig passieren, werden nicht zusammengez&#228;hlt.</p>
<p>Nach der Regel „Risiko = Frequenz x Sch&#228;den“ wurde das in der Schweiz zul&#228;ssige Restrisiko um einen Faktor von 10 (Minimum) bis 100 oder mehr erh&#246;ht.</p>
<p>Im Gegensatz zu den anderen Schweizer AKWs, M&#252;hleberg nutzt nur die Aare als einziges K&#252;hlk&#246;rper (die anderen haben Zugang zu ausreichend Grundwasser). Deshalb ist Zuverl&#228;ssigkeit der K&#252;hlwasserentnahmestellen in allen Umgebungsbedingungen von gr&#246;&#223;ter Bedeutung.</p>
<p>Versuche, mit einem Miniaturmodell des Zuflussrohrs haben offenbar gezeigt, dass die Blockierung der &#214;ffnungen mit Material, das in Hochwasser mobilisiert wird, nicht ausgeschlossen werden kann.</p>
<p>Ma&#223;nahmen wurden angek&#252;ndigt, um das Problem zu l&#246;sen. Allerdings, als ENSI die Bewertung der Sicherheit &#252;berpr&#252;fte, fanden sie heraus, dass bei einem einfachen Ausfall vom Diesel-Generator 090 die Haupt-und Hilfs Wasser-Systeme unwirksam werden. Ausserdem k&#246;nnten sie nicht ausschlie&#223;en, dass die Wasserzulaufsstruktur von organischem Material auch durch das Hochwasser blockiert werden k&#246;nnte. So sind die angek&#252;ndigten Massnahmen auch nutzlos. Es gibt auch keine Lagerhallen mit vollst&#228;ndiger Erdbebensicherheit vor Ort, wo mobile Pumpen und Treibstoff gelagert werden k&#246;nnten.</p>
<p>Ehrlich gesagt, wenn Sicherheitsstandards umgangen werden, indem man jede Art von Unfall-Management Ausr&#252;stung als angemessen erkl&#228;rt um wichtige Sicherheitsfunktionen zu ersetzen, sind Unf&#228;lle in alternden AKWs praktisch garantiert.</p>
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