Energie

Wasserfallen glaubt noch immer an den Weihnachtsmann

Am Mikrophon konnte der Junge Atomturbo Christian Wasserfallen nicht beantworten, woher das Wasser in den Speicherseen kommen. Im Gespräch unter vier Augen danach sagte er vom Regen. Der BKW-gesponserte Wasserfallen weiss also nicht, was zum Beispiel ATEL macht. Nämlich Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken kaufen und in die Speicherseen hochpumpen… um es dann x-fach teurer runter zu lassen.

Ein weiteres wichtiges Schrittchen zum Ausstieg

Auch wenn der Nationalrat Ja zu einem Ausstieg aus der Atomenergie gesagt, die wichtigen Vorstösse von Louis Schelbert (Überprüfung des Informationskonzepts) und Daniel Vischer (Haftungsrisiko) beschlossen haben, hat er zwei Dinge kläglich nicht wissen wollen: Woher Uran kommt und welches Leid in den Abbauländern in Kauf genommen wird. Und zweitens, was mit dem Müll geschehen soll. Gerade die beiden Parteien BDP und CVP, welchen den historischen Sieg für sich beanspruchen wollen, haben da nicht hinschauen wollen.

A propos Beanspruchung des Sieges: Wir wären heute weiter und hätten weniger Probleme, wäre man den Grünen schon früher gefolgt. Es bleibt noch sehr viel Arbeit zu tun und v.a. braucht es weiterhin eine starke Grüne Stimme, um das Ende der Verschwendung vorwärts zu treiben. Da genügt es nicht, bloss AKW irgendwann abzustellen.

Peak Oil Konferenz 2011

Wo stehen Wissenschaft, Erdölindustrie, Wirtschaft und Politik?

Nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima wird global über Energie diskutiert. Auch die Debatte um das globale Fördermaximumbeim Erdöl spitzt sich zu: Gemäss der Internationalen Energie Agentur (IEA) ist Peak Oil beim konventionellenErdöl erreicht. Was also kann die Schweiz tun, um die Erdölabhängigkeit zu reduzieren?

Samstag, 18. Juni 2011
Aula der Universität Basel
Petersplatz 1, Tram 3 oder Bus 34 bis “Universität”
400 Sitzplätze, freier Eintritt
Peak Oil Tagung 18 Juni Basel
nach oben