Archiv für August, 2011

Einladung zum öffentlichen Fastenbrechen

Der Ramadan ist einer der wichtigsten Monate im religiösen Leben der Muslime. Nach einem
Tag  voller  Entbehrungen  freuen  sie  sich,  am Abend  wieder  essen  und  trinken  zu  können.  Übli-cherweise wird das Fastenbrechen (arab. Iftar) im Familien- oder Freundeskreis durchgeführt.
Für einmal möchten die im Aargau lebenden Musliminnen und Muslime auch Aussenstehende
an diesem freudigen Anlass teilhaben lassen. Der Verband Aargauer Muslime (VAM) lädt des-halb alle Mitbürgerinnnen und Mitbürger zu einem öffentlichen Iftar ein.

Datum: Montag, 22. August 2011

Programm:
19:15 Türöffnung
19:45 Kurzansprachen von:
–  Vizestadtamman Geri Müller, Baden
–  Pater Karl Widmer (kath. Pfarrei Baden): «Bedeutung des Fastens im Christentum»
–  Rabbiner Aron Müller (Israelitische Kultusgemeinde Baden): «Bedeutung des Fastens im Judentum»
–  Muris Puric (Verband Aargauer Muslime): «Bedeutung des Fastens im Islam»
–  Grusswort Pfarrer Stefan Blumer (Ref. Kirchgemeinde, Baden): «Vom Fasten zum Fest»
20:35 Azan (Gebetsruf) & Gebet der Muslime
20:50 Gemeinsames Essen (Suppe/Buffet mit Selbstbedienung)
22:00 Schlusswort und –gebet: Stefan Blumer / Karl Widmer, Segen: Aron Müller

Ort: Reformiertes Kirchgemeindehaus Baden, Ölrainstrasse 21, 5400 Baden (nähe Bahnhof/neben reformierter Kirche)

Anmeldung und weitere Infos:
Anmeldung bis 14. August 2011 erwünscht, jedoch nicht Bedingung für Teilnahme:
Sekretariat der ref. Kirchgemeinde Baden, Tel. 056 222 46 33, baden@ref.kirche.ch
oder info@aargauermuslime.ch

Israel beschleunigt ethnische Säuberung in der Westbank

Jüngste Berichte verschiedener UNO-Organisationen untermauern die Ansicht, dass die israelische Rechts-Regierung keinerlei Absicht hat, einen tatsächlich unabhängigen und lebensfähigen palästinensischen Staat zuzulassen. Unabhängig und in klarer Verletzung der im Rahmen des sogenannten Nah-Ost Friedensprozesses abgeschlossenen Vereinbarungen setzt Israel konsequent und ohne jegliche Rücksicht die Vertreibung von palästinensischen Familien aus ihrer Heimat fort.

Wie der beiliegenden Stellungnahme des Sprechers des UNO-Palästina Hilfswerkes UNRWA, Chris Gunness, zu entnehmen ist, wurden in den letzten sechs Monaten so viele Häuser demoliert wie schon lange nicht. Alleine in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres wurde dadurch 700 Menschen obdachlos.

GÖAB-Newsletter Nr. 69/2011

posted am 04.08.2011

Links: Sharp increase in demolitions threatens to destroy West Bank communities
UIF Dec 2010 English

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