Archiv für April, 2011

Nein zur ??? ECOPOP-Initiative

  1. Die Schweiz hat (wie übrigens die meisten reichen Länder) kaum eigene Rohstoffe. Wir können uns zur Zeit knapp zu 50% ernähren, würden wir weniger Fleisch konsumieren, könnten wir 50% knapp überschreiten. Dennoch ist unser Selbstversorgungsgrad höher als zur Zeit der Anbauschlacht von 1940, als die Population knapp die Hälfte der heutigen ausmachte. Deshalb fordere ich auch ständig, dass die Selbstversorgung  steigen solle, auf 100% kommen wir aber wohl kaum.
  2. Die Schweiz bietet für die Wirtschaft offenbar die besten Rahmenbedingungen, zu denen gemäss den Wirtschaftsmedien folgendes zählen: gut Ausgebildete Menschen (auch wenn es nicht alles SchweizerInnen sind, dann aber doch so attraktiv, dass AusländerInnen ihren Wohnsitz wechseln), politische Konstanz  (immer noch trotz SVP), exzellente Akquisition von Unternehmungen, gut Start-Bedingungen, Swissness, tiefe Steuern, Zufriedenheit der Mitarbeiter bei hohem Lohn  (auch dank den kulturellen Möglichkeiten, Schulen für Ihre Kinder etc.)
  3. Der totale Steuerwettbewerb unter den Gemeinden und Kantonen (aber auch innerhalb Europas), das knallharte und folgenlose Ignorieren der Raumplanung und Siedlungspolitik, und dass dumme Geschwätz über den unendlichen (Wirtschafts-)wachstum fördern in der Schweiz ein Gefühl von: Alles zulassen, Hauptsache, wir sind Spitze.

Und Spitze  sind wir auch, fast in jeder Hinsicht. Und damit werden wir regelrecht überlaufen. So, und wo sollen wir nun anfangen zu steuern? Ausgerechnet bei denen, die hierherkommen? Das ist zu einfach und zu billig. Und brandgefährlich. Das kann im dümmsten Fall dazu führen, dass wenn die Wirtschaftshausse vorüber ist, die Schweiz zu einem Land mit einer überdurchschnittlich alten Bevölkerung da steht, zu wenig Kompetenzen in den Grundbedürfnissen wie Bildung, Gesundheit und Sicherheit aufweist und hinzu einen abgetaktakelten Dienstleistungssektor, den niemand mehr beanspruchen kann, aber keiner mehr im zweiten Sektor tätig ist geschweige denn im ersten.

Folglich müssen wir dort steuern, wo die Defizite bestehen:

– Rahmenbedingen so setzen, dass die Unternehmungen nachhaltig sind (siehe unsere Initiative), Das gäbe ein gewaltiges Krachen bei den Rohstoffdealern, Banken, Versicherungen (nachhaltig verstanden im Sinne von Gro Brundtland (Wirtschaft ohne VerliererInnen!!!)

– Raumplanung/Siedlungspolitik mit Sanktionen umsetzen, Rückbau von illegal errichteten Bauten, Maximalflächen pro Person, 2000 Watt-Limite pro Person

– Schluss mit Steuerwettbewerb, dafür Qualitätswettbewerb

– Bildung, Gesundheit und Sicherheit endlich wieder stärken, statt in den unsinnigen Konkurrenzkampf schicken, Berufe in diesen Bereichen sollen wieder ehrenwert sein und nicht einfach als subventionierte Abhängige betrachtet werden. Die Jugend soll Lust entwickeln können, einen Beruf im Bereich Gesellschaftsaufbau zu machen und nicht nur in Berufen, welche die Gesellschaft als blosse Konsumentengruppe betrachten.

Logisch, mit diesen Forderungen kann man nicht zwingend Stimmen gewinnen. Aber darum geht es mir nicht: ich stehe für die Grüne Wirtschaftsinitiative ein, weil ich will, dass die Leute endlich wieder zu Besinnung kommen.

Zum zweiten Teil (10% der EZA für Geburtenkontrolle):

Dieser Teil schockt mich fast mehr. EZA heisst Entwicklungszusammenarbeit, die Arbeit erfolgt also zusammen mit den Betroffenen. Die Kolonialzeit sollte endlich vorüber sein, wo der Weisse weiss, was der Schwarze zu tun hat. Anyway: diie Schweiz macht einiges in Sachen HIV-Prävention und verteilt damit auch genügend Pariser. Aber damit steuert man keine Entwicklungszusammenarbeit. Die Kinder in der dritten Welt werden schlicht und ergreifend GEBRAUCHT, sonst können diese Gesellschaften nicht überleben. Und wenn ein Kongolese es schafft, in Spanien zu himmeltraurigen Bedingungen Tomaten zu ernten, kann er mit wenigen Euros pro Woche seine 50köpfige Familie zu Hause ernähren. Und falls er die Reise nicht schafft, geht halt der Zweitstärkste der Familie los. Gleichzeitig wird sein Land durch EU-, US-Firmen ausgeraubt.

Israel will keine Waffenruhe

Neue Artikel über Israels Angriffe gegen Palästinenser:

 

 

 

 

 

 

 

 

Brudtärna klänningar brudtärna naturligtvis att följa temperament! Flera eleganta brudtärna klänningar ganska bekväm, jag vet inte vilken som föredrar du brudtärnor ?

 

The Gold and the Stone

Der neuste Artikel vom Uri Avnery können Sie auf meiner Webseite lesen.

Link: http://www.geri-mueller.ch/index.php?pag=43&nav=9&sub=60&spg=363

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