Bei der von der israelischen Armee geführten Operation Plomp kamen über 1400 Palästinenser ums Leben und 5000 weitere wurden verletzt. Der grosse Militärangriff im Gazastreifen kostete nicht nur viele Leben, sondern zerstörte Gemeinden und  die Infrastruktur komplett. Ein Jahr nach diesen verheerenden Ereignissen verschlechtert sich die Lage im Gazastreifen zunehmend, da die Israeli nur die Einfuhr von Grundnahrungsmitteln erlauben.
Die Delegation möchte zeigen, wie unsicher die sozioökonomischen Bedingungen im Gazastreifen sind und wie man eine humanitäre Katastrophe in diesem Gebiet vermeiden kann.
Die Delegation setzt sich hauptsächlich aus europäischen und nationalen Abgeordneten zusammen. Die Schweizer Delegation besteht aus den Mitgliedern des Schweizer Parlaments: Geri Müller (Aargau), Jean-Charles Rielle (Genève), Josef Zisyadis (Vaud) und dem Sänger Michel Buhler.

Es ist wichtig, dass die Parlamentarier ihr Wissen über den Gazastreifen vor Ort erwerben können, denn das Gebiet ist fast vollständig isoliert.
Die Delegation wird sich mit palästinischen Abgeordneten, den lokalen Nicht-Regierungsorganisationen und den Vereinten Nationen treffen, sowie sanitären Infrastrukturen, Schulen und Flüchtlingslagern besichtigen. Auch ein Treffen mit dem ägyptischen Minister für ausländische Angelegenheiten ist vorgesehen.